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Im Ausstellungsraum sind die Arbeitsplätze für verschiedene mittelalterliche Handwerke mit vielen Originalstücken nachgebaut. Die Arbeiten werden an Schautafeln beschrieben.
Buchbinder
Zuerst werden die Bögen gepfalzt und jede Lage einzeln geheftet.
Dann werden sie um Buchblock gefaltet, in der Buchpresse rundverleimt und
mit der Buchschneidemaschine beschnitten. Nun werden die Buchdeckel angesetzt,
bezogen und mit dem Buchrücken verklebt.
Anfangs wurden immer nur einzelne Bücher hergestellt Die Massenauflage
wurde erst später erfunden.
Der Schmied
Der Schmied arbeitet an einer Feuerstelle mit Amboss, Zange und Hammer.
Das Feuer muss mit einem Blasebalg angefacht werden, damit die Glut heiß
genug wird. Wenn das Werkstück hell rot glüht, wird es mit der
Zange auf dem Amboß gehalten und mit dem Hammer zurechtgeschmiedet.
Der Dorfschmied hatte die Pferde zu beschlagen. Er war auch für
alle Reparaturen zuständig. Für die Herstellung der Wagenräder
war der Radmacher zuständig. Später übernahm dies der Stellmacher.
Der Zimmermann
Der Zimmermann fertigt vor allem Hausgerüste an. Früher war
er auch für den Bau der Möbel zuständig. Dies übernahm
aber später der Möbelbauer. Der Zimmermann benötigt Werkzeuge
wie Holzzwinge, Spitzhammer, Handbeil, Schrotsäge, Bohrwinde, Hobel,
Holzhammer, Stangbohrer und die Bügelsäge.
Der Schuhmacher
Der Schuhmacher fertigte und reparierte Schuhe. Anfangs wurden alle
Arbeiten mit der Hand ausgeführt. Seit 1900 wurde dann eine Nähmaschine
benutzt.
Nun gehen wir erst einmal in den Keller zur Küche und zur Waschküche.
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© ITG-AG der 9. Klassen 1998/99
W.-G. Blümich, , Stand: 27.10.2000 |
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