Das Jägerstübchen

Das Jägerstübchen besteht eigentlich nur aus einer Sitzecke, die mit Hirschköpfen, Geweihen und ausgestopften Tieren ausgestaltet ist. So haben auch die wohlhabenden Jäger ihre Stuben mit Jagdtrophähen geschmückt.

Im 19. Jahrhundert war durch den Fortschritt der Landwirtschaft das Jagen von Wild hauptsächlich den Reichen vorbehalten. Hirsche, Wildschweine oder Hasen mussten nicht mehr erlegt werden, um die Ernährung der Familien zu sichern, denn der Getreideanbau und die übrige Landwirtschaft waren inzwischen viel effizienter.

Die Wildjagd wurde zu Pferde in Gruppen und in Begleitung von Hunden durchgeführt. Man trieb die Tiere umher, die dadurch müde und schwach wurden, und fing sie dann ein. Die Hunde waren zur Hetzjagd da, außerdem noch zum Schutz der Jäger. Die Jagd wurde regelrecht zu einem Sport der Mächtigen und Reichen.


Jetzt kommt die Sammlung zur Bezirksgeschichte.

© ITG-AG der 9. Klassen 1998/99
W.-G. Blümich, , Stand: 25.5.1999