ERICH HONECKER ( 1912-1994 )

25. August 1912 Erich Honecker wird in Neunkirchen/Saar geboren
1922-1926 Mitglied der kommunistischen Jugendorganisation „ Jung-Spartakus-Bund“
1926 Eintritt in den „ Kommunistischen Jugendverband Deutschland „( KJVD )
1929 Honecker wird ehrenamtlicher politischer Leiter der KJVD-Ortsgruppe und besucht eine Bezirksschule des KJVD
1930 Eintritt in die KPD
1933 Tätigkeit für den KJVD im Untergrund
Februar 1934 Honecker wird kurzzeitig inhaftiert; flieht nach Holland
Februar 1935 Honecker flieht nach Frankreich
Juni 1936 Honecker wird „ Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 10 Jahren Haft verurteilt
1946-1955 Vorsitzender der FDJ
1946 Honecker wird in den Parteivorstand der SED gewählt
1949 Honecker wird Mitglied des ZK der SED
1949-1989 Abgeordneter zunächst der Provisorischen Volkskammer und schliesslich der   Volkskammer der DDR
ab 1958 Honecker wird zum wichtigsten Mann nach Ulbricht
1961 Honecker leitet die Vorbereitung für den Berliner Mauerbau am 13.August, den er bis zu seinem Tod als notwenigen „ Antifaschistischen Schutzwall „ verteidigt
1969 Honecker wird erstmals mit dem Karl-Marx-Orden ausgezeichnet
1976-1989  Honecker ist Nachfolge von Willi Stoph, Staatsvorsitzender der DDR
September 1987 1. Besuch Erich Honeckers in der BRD
Juni 1989 Bei einer Moskaureise verteidigt er erneut die Mauer. Angesicht der politischen Veränderungen in Polen und Ungarn kommt es zum Massenexodus vor allem junger DDR-Bürger über die, trotz Widerspruch seitens der DDR-Regierung, geöffnete ungarische Grenze. Die immer häufiger stattfindenden Demonstrationen der DDR-Bevölkerung erden von Übergriffen der Sicherheitskräfte begleitet.
18. Oktober 1989 Honecker wird vom Politbüro zum Rücktritt genötigt, sein Nachfolger wird Egon Krenz
8. November 1989 Gegen Honecker wird ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsmißbrauch und Korruption eingeleitet
3. Dezember 1989 Honecker wird aus der SED ausgeschlossen, darauf schließt er sich der wiedergegründeten KPD an
März 1991 Honecker flieht  nach Moskau
November 1991 Honecker sucht  Asyl in der chilenischen Botschaft
3. Juni 1992 Anklage der Berliner Justiz wegen des Verdachtes der Anstiftung zum Todschlag in Zusammenhang mit den Todesschüssen an der innerdeutschen Grenze.
Januar 1993 Ausreise nach Chile
April 1993 Einstellung des Verfahrens gegen Erich Honecker
29. Mai 1994 Erich Honecker stirbt in Santiago de Chile

 


 


Katholische Schule Salvator - Projekt im Fach Politische Weltkunde
Referat von : Marie Holz