Salvatortag  07.11.2008

(K. Richter, J. Feitel)

 

8.30h: Die Aula der katholischen Schule Salvator hat sich gefüllt mit Oberstufenschülern. Eine gemeinsame Morgenandacht stimmt alle auf den heutigen Tag ein, der ein Motto der Salvatorianerinnen aufnimmt und unter dem Thema „Zeichen der Zeit erkennen“ steht.

Pfarrer Weinges führt uns in das Thema ein und auch die Referenten Pater Georg (Salvatorianer), Schwester Marianne (Salvatorianerin), Schwester Margit (Comboni-Schwester) und Schwester Beatrix (Salvatorianerin), die sich bereit erklärt haben, diesen Tag mit uns zu verbringen, stellen sich vor.

Nach einer halben Stunde besinnlichen Zusammenseins und mit dem Segen Pater Georgs finden sich alle in ihren Gruppen ein.

 

Aber wozu das Ganze? Und was bringt uns so der Salvatortag eigentlich?

Frau Lauff erläutert:

Der Salvatortag entstand im vergangenen Jahr beim 60. Jahrestag der Salvatorschule, an dem sowohl Lehrern als auch Schülern bewusst wurde, dass nicht mehr sehr viel vom ursprünglichen Geist und den Visionen der Schule bekannt ist. Er soll dazu dienen sich über diese in Vergessenheit geratenen Werte zu informieren und auch den neuen Schülern und Lehrern helfen alte Traditionen zu verstehen und aufrechtzuerhalten.

Frau Lauff verspricht sich von diesem Tag, dass die Schüler und Lehrer die Salvatorianerinnen, die diese Schule gegründet haben, näher kennen lernen und das Leben miteinander (die Schwestern wohnen ja schließlich direkt „nebenan“) vertiefen können.

Außerdem sollen die Schüler erfahren, was Salvator ausmacht, wo Salvator tätig ist und was für Projekte verfolgt werden.

So verläuft nun der ganze Tag in intensiver Gruppenarbeit für Mittel- und Oberstufe.

Die Mittelstufe arbeitet in ihren Klassenverbänden an verschiedenen Projekten, die alle unter dem Tagesthema „Zeichen der Zeit erkennen“ stehen. So arbeitet die Klasse 7m zum Beispiel verschiedene Projekte und Spendenaktionen aus, mit denen sie Geld für die Salvatorianerinnen sammeln und deren Missionsarbeit in Indien unterstützen kann.

Die 7b beschäftigt sich zunächst erst mal mit den Salvatorianerinnen weltweit und die 8R hat sich eine Ordensschwester eingeladen, um mit ihr über das Leben im Orden zu sprechen.

Die Oberstufe hingegen findet sich in großen Gruppen zusammen, die von Referenten geleitet werden.

Pater Georg informierte über das Projekt „Missionare auf Zeit“. In einer anderen Gruppe spricht Schwester Margrit über ihre SOLWODI („Solidarity with women in distress“). Diese Organisation kümmert sich hauptsächlich um Migrantinnen, die durch Menschenhandel in der Zwangsprostitution in Berlin gelandet sind oder die durch Zwangsheirat bzw. Gewalt in engen sozialen Beziehungen in Not geraten sind und Hilfe brauchen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit sich aktiv für den Religionsunterricht einzusetzen - in der Gruppe von Herrn Röseler, der die Schüler auf eine später folgende Unterschriftenaktion für „Pro Reli“ inhaltlich und organisatorisch vorbereitete.

 

Der Salvatortag soll unter anderem dazu dienen, dass wir uns bewusst werden, wohin uns unser Lebensweg führt, was uns in unserem Leben wichtig ist und dass wir uns für unsere Ziele einsetzen müssen.  -  Dies kann wohl nicht an einem einzelnen Tag geschehen, doch gibt er uns allen einen Moment zum Nachdenken und hilft uns diese Dinge zu verinnerlichen.