Click here to find out more!

Schüler helfen Rumänien

Sozialer Tag der Salvator-Schule - über 300 Jugendliche machen mit

"Wenn jeder Schüler unserer Schule einen Tag lang arbeitet und den Lohn spendet, kommen zweieinhalb Jahre Arbeitslohn zusammen": Unter diesem Motto arbeiteten über 300 Schüler der Katholischen Schule Salvator in Waidmannslust am Freitag in den unterschiedlichsten Berliner Betrieben, wie z. B. der Charité, Mercedes Benz, der Britischen Botschaft, in Hotels, Apotheken und Restaurants.

Die Intention der Schülersprecher war es, gerade in der Vorweihnachtszeit das Bewusstsein jedes Einzelnen zu stärken, dass es auf der Welt Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, sich an der bunten Konsumwelt zu beteiligen. Das erworbene Geld kommt einem Projekt der Salvatorianer zu Gute, die sich in Timisoara, einer Stadt im Westen Rumäniens, um die Ärmsten der Armen kümmern. Die Spenden werden dort in den Ausbau eines Nachtasyls investiert. Jeder Schüler ging einen Tag lang in einen Betrieb und führte dort eine Arbeit aus, um Geld für den guten Zweck zu verdienen.

Pünktlich um acht Uhr begann u. a. im Franz-Jordan-Stift, einem Altenpflegeheim, der Arbeitstag. Die Schüler halfen den Schwestern beim Aufräumen und nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. "Respekt vor der Arbeit der Angestellten" und "Freude darüber, die Adventszeit in ihrer eigentlichen Funktion zu nutzen, nämlich anderen Menschen zu helfen" empfand Sophie D. aus der zwölften Klasse. Weitaus pragmatischer sahen zwei Schülerinnen der siebten Klasse den sozialen Tag: " Es ist doch mal etwas anderes als der monotone Schulalltag. Können wir das nicht im nächsten Jahr wieder machen?"

Angesichts der großen Beteiligung und der hohen Spendenbereitschaft vieler Betriebe steht der Erfolg der Aktion außer Frage. Der Tag bewirkte zweierlei: Karitatives Engagement und außergewöhnliche Erfahrungen, die man als Schüler nicht alle Tage bekommt. Ein großer Dank geht deshalb sowohl an alle Betriebe, die ihren Arbeitsalltag großzügig umstrukturierten und die Schüler mit eingebunden haben, als auch an die Arbeitenden selbst, an das Kollegium der Schule und die Schulleitung.

Shaunagh Meyer, Raphael Hein, Kl. 11, Kath. Schule Salvator, Reinickendorf
Aus der Berliner Morgenpost vom 10. Dezember 2007

Schüler schreiben eine Fortsetzungsgeschichte

Papier-Recycling

Wie aus Ihrer Morgenpost eine neue Zeitung wird: eine Bildergeschichte 

Papier-Recycling

Kinderpost